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Helfen können.

Um helfen zu können braucht es mehr als nur zu wollen. Man muss schon einige Berufe in sich vereinen um die Aufgaben, die sich stellen bewältigen zu können.

Ursprünglich waren es nur einige Pakete, Kleidung und Süssigkeiten für die Kinder aus den Kriegsländern. Mittlerweile ist daraus aber ein kleines Unternehmen geworden. Viel Vorbereitungsarbeit und Organisation gehört ebenso dazu, wie das Pflegen von weltweiten Kontakten, die Teilnahme an Diskussionen und Konferenzen und schlißlich der Transport direkt zu den bedürftigen selbst.

Die Planung

Wir sammlen nunmehr das ganze Jahr hindurch Hilfsgüter für Länder wo es Kindern und Jugendlichen nicht so gut geht. Um erst einmal diese Güter zu bekommen braucht es die Information der Menschen. Diese Information will so gut als möglich aufbereitet sein, damit die Menschen wissen mit welcher Organisation sie es zu tung haben.

Geld ist dabei die wichtigste Sache. Ohne Geld kann einfach nicht geholfen werden. Dazu braucht man noch den nötigen jederzeit zugängigen, trockenen, verschließbaren Lagerplatz. Danach muß man sich sorgen um ausreichend kostenlose Fahrzeuge mit Fahrer und Treibstoff für ca. 2000 Kilometer und später auch noch um die vielen Frachtpapiere machen.

Die Durchführung

Da von unserem Verein schon viele Menschen wissen, brauchen wir uns um die Güter keine Sorgen machen, die kommen von selbst. Aber alles andere will organisiert sein.

Telefonieren mit anderen Vereinen (neue Zollbestimmungen)

Anruf bei den möglichen Autoverleihern (kostenlos)

Verbindung mit den Bundesheerdienststellen (MilKdoOÖ)

Pakete abholen (nur aus den Aussenlagern)

Pakete sichten (Ramsch, Gesundheitsschädliches, Unbrauchbares, Verbotenes aussortieren)

Umpacken (Kinder und Familiengerecht, wie es am Ziel benötigt wird)

Etikettieren (jedes Paket erhält einen Creaktiv-Aufkleber)

Einlagern (zum Depot transportieren und stapeln)

Anrufe bei Partnervereinen (Fahrtzusammenlegung, gemeinsame Fracht)

Fahrer anrufen und Daten einholen

Mitfahrende Jugendliche ansprechen und informieren (Jugendaustausch)

eventuell die Familien im Ausland informieren, wenn Kinder als Gäste nach Österreich kommen

Straßenkarten organisieren

Geld für Treibstoff erbitten

Beten, dass alles gut geht

Zeitplan erstellen (Abfahrt so, dass man zur richtigen Zeit an der Grenze ist)

Mit dem Dienstgeber den Urlaub fixieren (Bundesheer)

Feiertage (Fenstertage in die Fahrt einplanen - Urlaub)

Gastgeberfamilien verständigen (Ankunft, Dauer und Anzahl der Reisenden)

Autobahnpickerl (kontrollieren oder kaufen)

Grüne Karte - Versicherung (Sponsor finden)